Vorsicht vor ölhaltigen Kaffee-Bohnen

Wer zu Weihnachten einen Kaffeevollautomaten geschenkt bekommen oder ihn sich einfach selbst gekauft hat, kann sich freuen. Denn eine frisch zubereitete Kaffeespezialität in der eigenen Küche genießen zu können, ist geschmacklicher Luxus. Doch damit du beim Kaffeegenuss voll auf deine Kosten kommst, solltest du bei der Auswahl der Kaffeebohnen ein paar Dinge beachten.

Bereits das Mahlen der Bohnen unmittelbar vor dem Verzehr gibt dem Café Crème oder dem Espresso aus dem Kaffeevollautomaten das besondere Aroma. Doch auch bei der Auswahl der richtigen Bohnen gibt es große Unterschiede. Hat man die falsche Sorte in die Maschine gefüllt, folgt das böse Erwachen: Der Kaffee schmeckt einfach nicht – und kann sogar die Kaffeemaschine schädigen!

Nicht alle Kaffeebohnensorten eignen sich für den Vollautomaten.(Bild: Getty Images)

Diese Sorten Kaffeebohnen gibt es

Fast alle auf dem Markt erhältlichen Kaffeebohnen entfallen auf die Sorten der Arabica-Bohnen (60 Prozent) und der Robusta-Bohnen (30 Prozent). Die restlichen zehn Prozent teilen sich die Gattungen Maragogype, Excelsa, Liberica und Kopi Luwak.

Aufgrund des kräftigen, leicht erdigen Geschmacks wird von vielen Konsumenten die Sorte Robusta zwar bevorzugt, es lässt sich aber auch ein leckerer Espresso auf Arabica-Grundlagen herstellen. Im Detail heißt das: Kaffee Arabica gilt als vielschichtiger und eleganter, Robusta-Bohnen sind eher vollmundiger und kräftiger. Letztere haben außerdem mehr Bestand in Milch und auch einen höheren Koffeingehalt.

Die Kaffeesorte Robusta wird für Espresso bevorzugt, ist aber meist nur Bestandteil eines Blends. (Bild: Getty Images)

Vorsicht vor ölhaltigen Bohnen

Ölhaltige Bohnen beispielsweise eignen sich eher weniger für Vollautomaten: Das austretende Öl während des Mahlens kann das Mahlwerk verstopfen. Bestimmte Röstprofile lassen auf eine solche Bohnen-Art schließen – die Bezeichnungen “spanisch”, “torrefacto”, “französisch” und “süditalienisch” helfen bei der Identifizierung jener Sorten. Bei diesen Bohnen wird zudem häufig zur Reduzierung von Bitterstoffen und Säure mit Zucker nachgeholfen. Auch das kann die Maschine auf lange Sicht schädigen.

Zum Schutz deiner Maschine solltest du zudem auf künstlich aromatisierte Kaffeebohnen verzichten. Steht auf der Packung aber der ausdrückliche Hinweis “für Vollautomaten geeignet”, ist die Benutzung dieser Bohnen natürlich bedenkenlos möglich.

Der Röstungsgrad

Genauso wichtig wie die Auswahl der richtigen Bohnen selbst ist der Röstungsgrad.
Gebräuchlich sind fünf Röstungsvarianten für Kaffeebohnen – diese lassen sich an ihrer unterschiedlichen Helligkeit erkennen. Der hellste Grad wird als “blass” oder “Zimt-Röstung” bezeichnet. Es folgt die etwas dunklere “Frühstücksröstung”. Die stärkeren Varianten heißen “französische Röstung” und “Wiener Röstung”. Besonders dunkel ist die “doppelte Röstung” oder die “italienischen Röstung” sowie die “Espresso-Röstung”.

Wie die Bezeichnung selbst nahelegt, eignen sich die dunklen Röstungen bestens für Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato. Wer auf “normalen” Kaffee steht, sollte zu einer mittleren Röstung greifen. Kaffee-Experten empfehlen in jedem Fall immer die Verwendung frisch gerösteter Bohnen – hier gilt: Je frischer die Röstung, desto voller das Aroma.

Je frischer die Bohnen geröstet sind, desto voller kann sich das Aroma entfalten. (Bild: Getty Images)

Die im Handel erhältlichen Espressobohnen sind jedoch häufig ohnehin sogenannte Blends – also von der Rösterei hergestellte Mischungen aus unterschiedlichen Bohnen und Herkunftsländern. Demnach ist für die Auswahl der perfekten Kaffeebohnen dann also vor allem der persönliche Geschmack entscheidend.

Source: Yahoo.com

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